Podiumsdiskussion "Erfolgreich ein Unternehmen gründen

         Bernhard Heitzer, Mandy Martin, Petra Lersch, Nicole Westig, Gabriele Haag, Kirsten Mohr

 

Fünf Alfterer Unternehmerinnen diskutierten in der Alanus Hochschule über ihre Erfahrungen bei der Gründung und Führung Ihrer Unternehmen. Eingeladen hatte die FDP-Alfter.

Bernhard Heitzer, der Vorsitzende der FDP-Alfter, konnte über 40 Gäste begrüßen. Er dankte Monika Rudeloff, stellv. Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, für ihre Initiative und die Vorbereitung der Podiumsdiskussion.

 

Zur Einführung in die Diskussion machte Bernard Heitzer darauf aufmerksam, dass immer mehr Frauen ein Unternehmen gründeten. So seien heute 43 % der Existenzgründer weiblich und bei den Freiberuflern sei der Frauenanteil noch höher.

 

Es diskutierten:

  •  Gabriele Haag
    Inhaberin von Gabi’s Fotowelt in Alfter-Ort
    und Vorsitzende des Alfterer Gewerbevereins
  • Kirstin Mohr
    Geschäftsführerin des Mohr Frischecenters in Alfter-Ort
  • Dr. Mandy Martin
    Inhaberin einer Zahnarztpraxis in Alfter-Oedekoven
  • Petra Lersch
    Inhaberin der Tanzschule Taktivo in Alfter-Oedekoven
  • Constanze Schnitter
    Inhaberin der Genussschule Constanze Schnitter in Alfter-Oedekoven

 

Moderiert wurde die Diskussion von Nicole Westig, FDP-Kandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis Rhein-Sieg II.

Zunächst ging es um die Faktoren, die jeweils für die Unternehmensgründung ausschlaggebend bzw. förderlich waren. Genannt wurde vor allem der Wunsch nach Selbstständigkeit nach einer Ausbildung bzw. nach längerer Tätigkeit im Angestelltenverhältnis. Für einige Unternehmerinnen spielten auch der Wunsch nach besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder das Geschäft zu übernehmen eine große Rolle.

Beim Start in die Selbstständigkeit waren die Unternehmerinnen zwischen 21 und über 40 Jahre alt. Die Finanzierung der Startphase gestaltete sich teilweise recht schwierig. Berichtet wurde von einer Unternehmerin, dass nach mehreren vergeblichen Versuchen erst das Gespräch mit einer „Bankerin“ zum Erfolg führte.

Auf die Frage der Moderatorin nach möglichen Wünschen aus Unternehmensperspektive zeigte sich, dass der Stärkung der örtlichen Standorte ein großes Gewicht zukommt. Zur Vermeidung von Leerstand sollte z.B. die Kommunikation zwischen potentiellen Mietern und den Vermietern verbessert werden Wichtig seien aber auch ein ausreichendes und flexibles Angebot für die Betreuung von Kindern sowie die Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Gefordert wurde auch weniger Bürokratie und die Berücksichtigung der spezifischen Interessen gerade von kleinen und mittelständigen Unternehmen.

Siehe auch Bericht auf A wie Alfter